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Oberer See

Vogelbeobachtung am Pian di Spagna

Enten im Winter, Zugvögel im Frühling und im Herbst, im Schutzgebiet, wo die Adda in den See mündet.

Dauer
2 h – 4 h
Anstrengung
Leicht
Zugang
Frei
Ohne Auto
Braucht ein Auto
Mit Kindern
Geeignet
Ein Schwan vor einer Insel aus Schilf und Bäumen im Reservat, die Berge in Herbstfarben.Riccardo Ronchetti · CC BY-SA 4.0
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  • Aurorapuff · CC BY-SA 4.0

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Ein Schwan vor einer Insel aus Schilf und Bäumen im Reservat, die Berge in Herbstfarben.

Riccardo Ronchetti · CC BY-SA 4.0

So funktioniert es

Das Naturschutzgebiet Pian di Spagna und Lago di Mezzola umfasst die Schwemmebene zwischen dem Comer See und dem Lago di Mezzola, dort, wo Veltlin und Valchiavenna zusammentreffen.

Auf fast 1600 Hektar wechseln sich Seen, Flüsse, Kanäle, Teiche, Schilf und Felder ab. Es ist ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung und steht auf der Liste der Ramsar-Konvention. Es liegt an einer der Routen, auf denen Zugvögel die Alpen überqueren. Im März und April, wenn über den Alpen schlechtes Wetter herrscht, halten viele Zugvögel in der Ebene an und warten, bis es besser wird. Im Herbst kommen sie nach der Alpenüberquerung hierher, um sich auszuruhen und Nahrung zu suchen. Im Winter rasten Hunderte von Enten auf dem Lago di Mezzola, auf der Mera und an der Nordspitze des Comer Sees. Viele Wasservögel lassen sich aus der Nähe beobachten, auch ohne besondere Ausrüstung: von fast durchweg ebenen Feldwegen und Pfaden aus und von den Beobachtungshütten. Die wichtigsten Wege dauern zwei bis drei Stunden.

  1. Besuche sind zu jeder Jahreszeit möglich, die beste Zeit ist aber von November bis Mai. Am besten kommen Sie in den ersten Morgenstunden; im Sommer meiden Sie besser die heißesten Stunden.
  2. Auf den Seen und Flüssen sieht man Tauchenten wie Reiherente und Tafelente sowie Schwimmenten wie Stockente, Krickente und Pfeifente. An den Felswänden westlich des Lago di Mezzola brütet der Wanderfalke; im Sommer kommt der Schwarzmilan aus Afrika.
  3. Ohne Auto: Der nördliche Naturlehrpfad (Percorso naturalistico Nord) beginnt in der Ortschaft Baletrone, neben dem Bahnhof Dubino an der Strecke Colico–Chiavenna. Die Runde ist leicht. Sie führt durch die Felder zur Cascina Poncetta, wo das Schutzgebiet seine wissenschaftliche Beringungsstation und einen Picknickplatz hat, und weiter zum Schilf am Lago di Mezzola. Planen Sie etwa drei Stunden ein.
  4. Vom Ponte del Passo folgt ein zweistündiger Weg der Mera bis zum kleinen See von Dascio. Dort beobachten Sie Enten, Taucher, Blässhühner und Kormorane aus der Nähe; auch Höckerschwäne brüten zahlreich im Schutzgebiet. Danach steigt der Weg zum Sasso di Dascio, von dem aus man das ganze Schutzgebiet überblickt. Die beste Zeit ist von November bis März.
  5. Vom Trivio di Fuentes, nahe der Brücke der Staatsstraße 36 über die Adda, folgt ein ebener Feldweg, auch mit dem Fahrrad befahrbar, dem Nordufer des Flusses bis zur Mündung mit ihren Stränden und ihrem Schilf. An den Teichen entlang des Weges kann man Graureiher und Eisvögel beim Fischen sehen. Der Weg dauert drei Stunden.
  6. Die Wege verlaufen meist am Rand des Schutzgebiets, und manche kann man nur mit einem Führer des Schutzgebiets vollständig begehen.

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Quellen und Nachweise

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