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Seemitte

Der Pizzo di Gino von San Nazzaro Val Cavargna

Dauer
7 h – 9 h
Anstrengung
Anspruchsvoll
Zugang
Frei
Ohne Auto
Ja
Mit Kindern
Nicht ideal
Die verschneiten Grate des Pizzo di Gino unter blauem Himmel und großen weißen Wolken, vorn ein bewaldeter Hang im Schatten.franco. Original uploader was Kibira at it.wikipedia · Public domain
  • Kaitu · CC BY-SA 4.0

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Die verschneiten Grate des Pizzo di Gino unter blauem Himmel und großen weißen Wolken, vorn ein bewaldeter Hang im Schatten.

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So funktioniert es

Der Pizzo di Gino, auch Menone genannt, ist mit 2245 Metern der höchste Gipfel der Luganer Voralpen, zwischen dem Val Cavargna und dem Valle Albano; auf dem Gipfel markiert ein kleiner Eisenpfeiler einen Vermessungspunkt des Istituto Geografico Militare. Auf der Seite des Val Cavargna startet man in San Nazzaro auf 995 Metern an der Bushaltestelle bei der Pfarrkirche Santi Nazzaro e Celso, die nach mehreren Umbauten vom alten Bau nur den romanischen Glockenturm bewahrt, und geht die Via Burena hinauf. Von der Kehre steigt eine betonierte Straße über dem Wasserkanal des Ortsteils Canale an, dann folgen die Via Cos Pumbal, eine Treppe und auf Höhe einer Hütte der alte Saumweg, der sich im Wald nach Tegnivo hinaufwindet, einem alten Maiensäß, in dem die Bergleute wohnten, die im 18. Jahrhundert in den Gruben von Tecchio und des Val Caldera arbeiteten. Den roten Markierungen folgend gewinnt ein gut erkennbarer Saumweg an Höhe bis zur Reihe von Holzhütten in Tecchio; von dort führen ein Pfad durch den Kiefernwald und einige markierte Abkürzungen zum Rifugio Croce di Campo auf 1740 Metern, am Fuß der Alpe Piazza Vacchera und der Felspyramide des Pizzo di Gino vorbei. Von der Hütte sieht man ein Stück des Comer Sees mit den Grigne, den Monte Crocione, den Galbiga, die Sighignola, die Cima Fiorina und die Garzirola; der Gipfel liegt zwei Stunden höher, auf markiertem Pfad.

  1. Von San Nazzaro zum Rifugio Croce di Campo sind es sechseinhalb Kilometer und 750 Höhenmeter, zweieinhalb Stunden einfach, auf einem mittelschweren Weg: Bergschuhe sind nötig. Von der Hütte zum Pizzo di Gino braucht man weitere zwei Stunden.
  2. Der Bus C114 Menaggio–Porlezza–Cavargna fährt nach San Nazzaro, und bei der Pfarrkirche gibt es einige Parkplätze. Eine Bergstraße ist bis Tecchio für Autos frei; dahinter, bis zur Hütte, ist sie Geländewagen vorbehalten und mautpflichtig.
  3. Von Norden erreicht man den Gipfel auch vom Passo del Giovo, auf 1706 Metern über Garzeno, über den Talschluss des Valle Albano und am Rifugio Sommafiume vorbei, wo der letzte Brunnen ist: 15,7 Kilometer mit 819 Höhenmetern, dreieinviertel Stunden hinauf und zweidreiviertel Stunden zurück. Es ist eine schwierige Tour, für Juni bis Oktober. Hinter der Bocchetta di Senavecchia hat der Pfad ausgesetzte Stellen und Passagen, an denen man die Hände braucht; die rechte Spur über die Weiden der Südseite ist gleichmäßiger als der direkte Weg.
  4. Zum Passo del Giovo kann man mit dem Auto fahren, aber nicht im Winter und nicht bei Eis oder Schnee.

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Quellen und Nachweise

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